Bargeld und Devisen für den Domrep Urlaub

Zahlungsmittel

Bargeld, Devisen, Wechselkurse

Ihr Urlaubsgeld - Dominikanischer Peso

Der Dominikanische Peso, abgekürzt DOP oder auch RD$ oder dom$, ist eine reine Inlandswährung und seine Ausfuhr verboten. Dies hat zur Folge, dass sich nicht bereits im Heimatland mit der Urlaubswährung eingedeckt werden kann. Auch sollte auf eine Ausfuhr, und sei es nur als Urlaubssouvenir, verzichtet werden; sie ist strafbar.

Die 100er-Stückelung des Peso nennt sich analog zu unseren Cent, Centavos. Der Wechselkurs liegt etwa bei 1 : 50, also 1 Euro = 50 DOP oder 100 DOP = 2 Euro. (Stand: Januar 2011)

Geld wechseln am Urlaubsort & Geldautomaten

Ihre am besten als US-Dollar-Travellerschecks mitgebrachte Reisekasse können Sie bei Banken, Weschselstuben oder auch direkt an der Hotelrezeption in die Landeswährung wechseln. Mit einer EC-MAESTRO-Karte kann der DOP auch an einem Geldautomaten vom heimischen Konto abgehoben werden. Von einem Devisenwechsel bei nicht authorisierten Stellen, bspw. bei Straßenhändlern, ist dringend abzuraten. Es besteht nicht nur Betrugsrisiko, es ist obendrein auch noch strafbar.

Banken - Öffnungszeiten

Banken sind i. d. R. von 8.30 - 16.00 Uhr für den Publikumsverkehr geöffnet. Bankfilialen in großen Einkaufszentren stehen ihren Kunden normalerweise von 8.30 - 17.00 Uhr zur Verfügung.

Münzen unüblich

Von großen Supermärkten und ähnlichem abgesehen, wird ausschließlich mit Banknoten gezahlt, Münzen sind eher unüblich. Zu zahlende Preise werden dabei einfach auf- oder (eher seltener) abgerundet und höhere Differenzen in Naturalien ausgeglichen.

Kartenzahlung in der Domrep

Eurocard/Mastercard und Visacard werden in nahezu allen Geschäften, Restaurants und Hotels akzeptiert und sind annähernd genauso gängig, wie in Deutschland. Dennoch ist der Bargeldzahlung im Zweifelsfalle der Vorzug zu geben, um "nicht authorisierten Abbuchungen" vorzubeugen.

Dollar & Euro

Die geheime Zweitwährung in der Dom Rep ist der US-Dollar und sofern Sie sich nicht weitab der Touristikgebiete bewegen, kommen Sie auch ganz bequem mit Dollarnoten durch den Urlaub. Die meisten größeren Hotels, Geschäfte, Supermärkte, Bars usw. akzeptieren inzwischen auch völlig selbstverständlich den Euro als Zahlungsmittel - evtl. Wechselgeld wird in DOP-Scheinen ausgezahlt. Größere Barreserven und auch Wertsachen sollten sicher aufbewahrt werden.

Achtung Zoll

Vorsicht ist auch bei einer allzu großen Reisekasse geboten - nicht wegen der Langfinger, sondern dank der Zollbehörde. Ab 10.000,- USD hat sie nämlich ein Wörtchen mitzureden: Aufgrund des Geldwäschegesetzes ist sowohl die Ein- als auch die Ausfuhr meldepflichtig.

Tipp

Gut präpariert ist, wer bereits in Deutschland ein paar kleine US-Dollar-Scheine bei der Hausbank eintauscht (am besten 1-Dollar-Noten), damit er mit der Landung nicht mit völlig leeren Taschen dasteht und notfalls auch einen Dollar für den Kofferträger oder den Hotelpagen zur Hand hat oder sei es auch nur für ein kaltes Mineralwasser am Flughafen. Sicher, es würden auch Euroscheine ihren Dienst erfüllen, nur die gibt es ja bekanntlich erst ab 5 Euro. Eine alternative Möglichkeit besteht darin, gleich am Flughafen eine Kleinigkeit beispielsweise mit einem 20-Euroschein zu erwerben. Mit dem in DOP-Scheinen ausgezahlten Wechselgeld verfügt man dann ebenfalls über das eventuell benötigte Kleingeld. Letztere Möglichkeit sollte jedoch nur für den Notfall reserviert sein, da sie nicht zuverlässig funktioniert und auch die Zeit knapp werden könnte; der Reiseveranstalter wartet ja am Flughafen mit dem Transfer zum Urlaubsdomizil.